Ob ich fanatisch bin?

Seit sich am 11. September vor einigen Jahren ein paar einschneidende Ereignisse vollzogen haben, werde ich immer wieder gefragt, was ich mit Fanatismus zu tun habe. Ich bin sehr vieles, aber mit Sicherheit kein religiöser Eiferer. Wikipedia versteht mich:

Als Fanatismus (von fr: fanatique oder lat. fanaticus; göttlich inspiriert) bezeichnet man das unbedingte Festhalten an einer Idee oder theoretischen Vorgabe weitgehend ohne Rücksicht auf praktische Konsequenzen für ihn oder andere. (http://de.wikipedia.org/wiki/Fanatismus)

Ok, alles andere in dem Artikel trifft absolut nicht auf mich zu, aber dieser eine Satz beschreibt es schon ziemlich gut: Dinge, denen ich mich widme, begeistern mich und die Intensität, mit der ich mich ihnen widme ist nicht immer rational erklärbar.

Diese Begeisterung ist es aber, die es braucht, um neue Ideen entwickeln zu können. Das gilt für Musik, aber im selben Maße auch für Beziehungen, Freundschaften und alles andere in meinem Leben.

Entstanden ist dieser Name übrigens in meiner Zeit als DJ, also irgendwann um ‘96. Damals war ich so unfassbar HipHop begeistert, dass ich meiner Umwelt arg zugesetzt haben muß. Irgendwann meinte eine Freundin, ich sei fanatisch. - Und ja, sie hatte wohl recht.